Allô!
Gestern übermannte mich bleierne Müdigkeit ob all der erlebten Qualen, so dass ich meinen Reisebericht abbrach.
Ich möchte heute jedoch nicht mehr davon berichten, wie ich gefühlte Ewigkeiten an den Bahngleisen stand, weil mein Zug soviel Verspätung wie mein Flug nach Paris gedauert hatte. Ich möchte auch nicht beschreiben, wie es sich anfühlte, als mir abends auf dem Weg zum Restaurant ein Vogel auf die Lippen schiss. Ja, auf den Mund, welcher zum Glück geschlossen war. Scheinbar trage ich meine Nase zu hoch, denn meines Erachtens hätten die Exkremente meinen Scheitel treffen müssen. Wie auch immer, die bretonischen Großstadtvögel mögen mich nicht.
Doch all dies war gestern; heute möchte ich das Telefon zeigen, welches sich im Aufzug meines Hotels befindet. Geradezu nostalgisch wurde ich bei dessen Anblick und war fast versucht, irgendwo anzurufen – nur um diese Wählscheibe zu drehen, deren pure Ansicht mich in die Kindheit zurückversetzt.


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