Trost
Den ganzen Tag lang laufe ich Dingen hinterher, von denen ich mir Bestätigung erhoffe. Ich freue mich wie ein kleiner Hund, wenn mir jemand einmal über den Kopf streichelt und „Haste gut gemacht“ sagt; selbst, wenn mir derjenige nicht wichtig ist. Ich mache mein Wohlbefinden komplett von dem Bild meiner selbst abhängig, welches mir mein Umfeld widerspiegelt.
Vor diesem Hintergrund durchfuhr mich gerade ganz plötzlich, wie aus fernen Welten empfangen, ein Gedanke, welcher mich mit tiefem Glück erfüllt. Mama wäre stolz. Wenn sie sehen könnte, was ich aus meinem eigentlich verkorksten Leben mache, dass ich es geschafft habe – was nicht immer klar war -, dann wäre sie sehr stolz.
In diesem Sinne verschwinde ich wieder in meiner kreativen Versenkung; nur noch drei Monate bis zur Einreichung der Diss.

Hallo Ernestina,
bin mal wieder in Deinem Blog unterwegs. Ich kann mich in Deinem Blog echt zu 99% widerspiegeln. Auch ich mache mein „Wohl“ vom Lob und der Bestätigung durch Andere abhängig…schon ein wenig pervers, oder?
Ach ja, was ist die Diss.?
Alles Liebe und viel Kraft
Carmelita
Liebe Carmelita, Du glaubst ja nicht, wie sehr ich mich über Deine Worte freue. Tausend Dank. Die Diss, also meine Doktorarbeit, frisst gerade 99% meiner Zeit auf und lässt mich meist nur kurz twittern. Umso schöner, dass hier noch jemand vorbeischaut!
Danke auch für die guten Wünsche, und viele Grüße von Ernestina.
Hallo, ich habe gestern meine Exemplare zum Einbinden gebracht.
Alles gute für Dich.